Beyond the Mountains of Madness

Ankuft in der Antarktis

Nach den Geschehnissen des 02.10 (das finden des Brandsatzes), entschlossen wir uns unser Wissen mit Mr. Moore zu teilen und begannen uns im inneren des Lagerraums auf die Lauer zu legen.

Die kommenden Tage und Nächte waren äußerst mühsam und auch andere Gruppen an Bord, beispielsweise Mr Oorgelfinger und Bryce, hatten ihre eigenen Theorien, was die Identität des Saboteurs betraf…meistens wurde Mr Morosow verdächtigt, auf den eine erdrückende Vielzahl von Hinweisen lastete.
Doch ich bürgte für meinen russischen Freund und so konnte ich Unruhen an Bord vermeiden. Mr Stakweather liesen wir weiterhin im Dunkeln, da wir einen weiteren seiner berüchtigen Wutanfälle fürchteten.

11.10.: Endlich gelang es unserer Wachschicht den Saboteur zu stellen, wie er sich kurz vor Melbourne, an dem Brandsatz zu schaffen machen wollte. Es handelte sich um den Stuart Mr. Henning.
Der Mann wurde abgeführt, unter Arest gestellt und befragt. Dabei kam heraus das er von einem rot haarigen Mann, für die Sabotageakte bezahlt wurde und hinter allen bisherigen Vorfällen steckte. Über die Identität dieses Mannes konnten wir nichts weiter heraus finden, erfuhren aber das Mr. Henning auch ganz persönliche Motive hatte, Mr. Starkweather zu grollen.
Ich erfuhr eine Herz zerreißende Geschichte über den heldenhaften Vater von Mr. Henning, der vor 20 Jahren, sein Leben auf einer Expedition verlor. Der Grund für das Unglück war, mal wieder, die Unfähigkeit und Ignorranz von Mr Starkweather, der die Geschehnisse so aber natürlich abstritt.

12.10.: Endlich erreichten wir Melbourne, wo uns die Presse und eine riesige Besucherschar empfing. Mr. Henning wurde von der Polizei abgeführt und wir bereiteten uns auf die weitere Reise vor, sorgten für Ersatz für die Schäden die Mr. Henning angerichtet hatte und trafen letzte Vorbereitungen.
Mr. Starkweather soll des öfteren in verschiedenen Hurenhäusern gesehen worden sein und auch die ein oder andere Schlägerei angefangen haben, wirklich ein fürchterlicher Mensch…

18.10: Außnamsweise planmäßig, verliesen wir Melbourne, mit dem Ziel die Ross Inseln am 13.11 zu erreichen.
Die ersten Tagen kamen wir außgesprochen gut vorran, doch dann wurde die See rauer, was die Crew auch sofort zu spüren bekam.
Die meisten der Passagiere griffen nun freiwillig zum Zwieback und verließen ihre Kabinen tagsüber meist erst gar nicht.
25.10: Trotz der stürmischen See, kamen wir sehr zügig vorran und so sahen wir am 25.10 die ersten Eisschollen im Wasser. Es war ein sehr stürmischer Tag, der mir als der Tag im Gedächtniss bleiben sollte, als ich erneut Zeuge von der Verantwortungslosigkeit von Mr. Starkweather werden sollte.
Wir waren zu viert, als wir laute Schläge aus einer der Lagerhallen hörten.
Wir stiegen die Leiter hinab um nach der Ursache zu suchen und sahen wie zwei der Flugzeugmotoren sich von den Verankerungen gelöst hatten (für die Mr. Starkweather zuständig war) und nun mit hoher Geschwindigkeit durch das Lager rollten und eines unserer Flugzeug und Fässer mit Petroleum beschädigten.
Zwar konnten wir die Motoren wieder verankern, allerdings wurde einige Arbeiter, mich eingeschlossen, von den herum wirbeldenden Motoren schwer verletzt.
Ich selbst wurde von einem der Motoren erfasst, als ich einen der Hilfsarbeiter zur Seite stoßen musste, damit dieser von dem Motor nicht zerquetscht wurde. Leider erfasst mich dabei der Motor und ich wurde mit schweren Prellungen, gegen meinen Willen, auf die Krankenstation gebracht. Im Nachhinein muss ich meinen Reisegefährten dafür danken, denn wie sich heraus stellte, waren meine beiden Armen schwer angebrochen, was ich zunächst selbst nicht bemerkte, so war ich auf das Festhalten des Motors konzentriert.

Nach diesem Zwischenereigniss ging unsere Reise weiter und bald schon versperrten uns dicke Eisschiten den Weg und zwangen uns zu größeren Umwegen.

Besonders bemerkenswert war der 06.11. Hier fanden wir das Schiffswrack der Wallerou und deren verlorenes Rettungsboot. Des weiteren konnten wir das Logbuch des Captains bergen, welches uns eine äußerst packende Geschichte erzählt (siehe mein Buch "Verloren im Eis – Das tragische Ende der Wallerou).
Logbuch

Am 08.11 blieb unser Schiff im Eis stecken und wir mussten uns den weiteren Weg frei sprengen. Zur gleichen Zeit erhielten wir einen Funkspruch von Ms. Lexingtons Talahassy, die scheinbar keinen Sprengstoff dabei hatten und nun im Eis fest steckten. Ich muss nicht erwähnen wie sehr sich Mr. Starkweather über diese Nachricht freute und sämtliche Pläne zur Rettung von Ms. Lexington sofort unterband. Allerdings erhielteb wir kurze Zeit später den Funkspruch, das Lexington doch noch gut durch das Eis gelangen konnte und somit früher als wir in der Antarktis den Anker legen konnten. In weiser Vorrausicht meines guten Freundes Marshowski (mehr dazu in meinem Buch " Marshowski – Held des Eises") hielten wir diese Information Starkweather vor.

Und so ging unsere Reise durch das Eis weiter, bis wir am 13.11 die ersten Bergspitzen sahen und am 14.11 an den Ross Inseln anlegten.
Sehr zügig begannen wir mit den ersten Erkundungsflügen und auch ich selbst konnte es nicht erwarten, mit einem Schlittenhund, die Umgebung zu erkunden.
60 km lnadeinwärts fanden wir schließlich einen Platz für unser Basislager und so verbrachten wir die nächsten Tag mit dem Transport unserer Waren zu Diesem.

17.11: Das Basislager war fast fertig, als wir das Brechen von Eis hörten und unsere restliche Ladung drohte, im Meer zu versinken

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andreasosterroth yyg

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