Beyond the Mountains of Madness

Untersuchungen in Lakes Lager

17.11:

Wir schafften es, die gefährdete Schneeraupe vom brüchigen Eis zu retten und auch sonst konnten wir die meisten Vorräte in Sicherheit bringen.
Leider kam für unser bereits angeschlagenes Flugzeug und auch einige Treibstofffässer, jede Hilfe zu spät und sie verschwanden in den Tiefen des Ozeans.

Somit blieben uns noch drei Flugzeuge erhalten:
- Wedell
- Enderby
- Scott

In dem Zeitraum vom 18. bis 21.11 errichteten wir unser Basislager (60km landeinwärts), trasnportierten die meisten unserer Vorräte dorthin und befestigten das Camp.

Polaski, Finnerud und Sjoergen brachen mit Schlittenhunden auf, um Vorräte 400 km ins Landes Innere zu transportieren.

21.11:

Es war spät Abends als unser Funker ein Notsignal der Talahassy empfing. Scheinbar gab es Probleme im Basislager der Lexington Expedition, wir wussten nicht genau worin das Problem lag, hörten aber Schüssen und Schreie im Hintergrund, als die Funkverbindung abriss.
Wir beratschlagten wie wir mit der Situation und vor allem mit Mr. Starkweather umgehen sollten, aber da war dieser auch schon auf den Beinen und hatten auch Teile des Funkspruches gehört.
Zu unserer Überraschung wollte er aber tatasächlich der Lexington Expedition zu Hilfe eilen, wenn auch nur um Miss Lexington zu demütigen.

Wir brachen unverzüglich mit unseren Schlitten auf und kamen ca 4 Stunden später im Basislager der Lexington Expedition an.

Schon vor der Ankunft im Basislager sahen wir von Weiten Rauchschwaden aufsteigen. Als wir eintrafen erzählte man uns, daß zwei Männer wohl unter den Auswirkungen eines Schnekollers, Feuer gelegt hatten und sich dabei ein großer Teil der Treibstoffvorräte entzündet hatte.
Die beiden Brandstifter Namens Bradbory und Dienstale wurden ins Lazarett gesperrt und von uns befragt (bzw Einer, der Andere war ohnmächtig).
Der Mann konnte uns die Geschehnisse nicht genau erklären. Er sagt er habe eine schreckliche Angst vor Spinnen, was auch einer der Gründe für ihn war, an einer Antarktis Expedition teilzunehmen und dann plötzlich sah er überall Spinnen um ihn herum kriechen. Diese wollte er dann verbrennen und so musste er auch auf einen Mann Namens Houston schießen, als dieser ihn aufhalten wollte. Glücklicherweise wurde Houston nicht schwer verletzt. Dennoch verlor die Expedition einen großen Teil ihrer Vorräte und war so nicht in der Lage, ihre Reise wie geplant fortzusetzen.

Eine Zusammenlegung der Expeditionen lag Nahe, doch die lautstarken Verhandlungen zwischen Miss Lexington und Mr. Starkweather trugen zu niemandes Überraschung, keine Früchte.
Wir sahen uns noch etwas im Lager um und erfuhren das es auch auf der Lexington Expedition Sabotageakte gab, der Saboteur aber nie gefunden wurde. Die Anschläge waren mit unseren ídentisch.
Von den Sabotageakten abgesehen, gab es kurz vor Ankunft in der Antarktis noch einen Selbstmord, wie wir von Mr. Hopewell erfuhren, als sich einer der Matrosen, ohne Vorwarnung, vom Schiff in die Fluten stürtzte.

Überstürtzt verliesen wir unter Anweisung vom Mr Starkweather das Lager, schlugen Miss Lexington aber vor besser mit Mr Moore über eine Zusammenlegung der Expeditionen zu verhandeln.
Die Beiden konnten eine Einigung erzielen (sehr zu Mr Starkweather Verärgerung) und so sollten sich beide Expeditionen, am 27.11, bei Lakes Lager treffen und von da an gemeinsame Sache machen.

In der Zwischenzeit führten wir ein vertrauliches Gespräch mit Mr. Moore, der uns den Auftrag gab, sobald wir bei Lakes Lager ankommen, nach Hinweisen für dessen Schicksal zu suchen, da scheinbar beide Freunde waren und dies eines seiner Ziele für diese Reise ist.

In der Zeit bis zum 27.11 bereiteten wir uns auf die Reise vor, aßen Pinguin an Thanksgiving und nahmen zusätzlich zu der Standardausrüstung noch:
- Kletterausrüstung – Ski – Dynamit – Schaufeln – Ferngläser
mit.

Am 27.11 flogen wir dann mit der ersten Mannschafft zu Lakes Lager und sahen zum ersten mal die gewaltigen Berge des Wahnsinns.
Wir landeten auf der ehemaligen Landebahn und schlugen unser Lager 100 m nördlich von Lake´s auf.

Da wir von Mr. Moore vom Lagerbau frei gestellt wurden, begannen wir sogleich mit dem frei legen des ehemaligen Lagers und gruben an den markierten Stellen #5 + #4.
Bei unseren ersten Ausgrabungen fanden wir zwei sternförmige, glatt polierte und gepunktete Steine (einer vollständig, der Andere aus unbekannten Gründen zerbrochen), die scheinbar mit Schutzsymbolen beschriftet waren.

28.11:
Unsere Untersuchen gingen weiter und auch Miss Lexington und unser zweites Flugzeug, mit Teilen des Bohrer, erreichten das Lager.
Wir gruben ein ehemaliges Zelt aus, bewohnt wurde es von Mr. Orendorf und Mr. Daniels.
Unsere Untersuchungen ergaben, dass der Schnee auf dem Zelt nachträglich dort verteilt wurde und alle Seile im Inneren, egal wie dick sie auch waren, von etwas sehr scharfem zerschnitten worden waren. Auch war das innere des Zeltes voller dunkler Flecken, die sich als Blut heraus stellten.

Wir gruben weiter bei Markierung Q und fanden den ehemaligen Zwinger mit den Überresten der schrecklich zugerichteten Hunde.
Diese wurde regelrecht seziert und es fehlten die unterschiedlichsten Organe, Haut, Fell etc und brachte uns zudem eine Nacht voller Alpträume ein.

Weiter im Norden fanden wir etwas noch Schrecklicheres, nämlich die Leichen der ehemaligen Expedition.
Diese waren ähnlich wie die Hunde seziert und aufgebrochen worden und auch hier fehlten verschiedene Organe.
Alle Leichen, bis auf eine, konnten identifieziert werden. Die letzte Unbekannte, wurde dann von Mr. Moore persönlich als Lake erkannt (wegen eines komplizierten Beinbruchs).

Dieser Anblick verstörte uns natürlich uns so war es nicht verwunderlich das wir Nachts keine Ruhe fanden und Miss Lexington zufällig belauschten, wie sie unerlaubterweise eine Funkspruch auf deutsch sendetet von dem wir nur die Wörte: Angebot, kann,sicher, bringen verstehen konnten.

Am 29.11 stellten wir Miss Lexington daraufhin zur Rede, die uns nur versicherte das es sich bei den nächtlichen Funksprüchen um private Nachrichten handelte. Dies wollten wir überprüfen und den Kapitän der Talahassy anfunken, als Tummult im Lager ausbrach, als Eishüglen #2 geöffnet und schnell wieder geschlossen wurde.

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andreasosterroth schoberthheiko

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