Beyond the Mountains of Madness

Betreten der vergessenen Welt

02.12:

Während wir schliefen hatte die deutsche Expedition die alten Flugzeugunterstände frei gelegt. Unter Markierung H2 lag ein so grauenhafter Fund, dass sich zwei Männer in psychatrische Behandlung begeben musste. Doktor Meyer wollte später am Tag mit uns darüber sprechen.

Wir besprachen uns mit Mr. Moore über das weitere Vorgehen, auch unter der Berücksichtigung das unsere Metereologen einen schweren Strum hervor sagten, als Dr. Meyer zu unserer Besprechung hinzu kam.
Dieser nahm uns mit zu dem Flugzeugunterstand H2 um seine Funde mit eigenen Augen zu bestätigen.
Wir stiegen das Eis hinab und fanden dort neun mannsgroße Flecken aus verdichtetem Schnee, in dessen jeweilige Mitte ein roter Fleck war.
Wir fanden heraus, dass es sich bei den roten Flecken um menschliches Gewebe handelte und die Ringe im Schnee mit Salz geschaffen worden waren.
Wir schlussfolgerten, dass dies eine Art Gefägniss oder Lager, für die Manner von Lake, gewesen sein musste.
Auch fanden wir verschieden Organe, zu Würfeln gefroren und übereinander geschichtet, deren Sinn wir uns nicht erklären konnten.
Des Weitern fanden wir Fusspuren die etwas frischer wirkten, als die bisher gefunden, was darauf schließen lässt, dass Dyer selbst hier war.

Die nächsten Tage verbrachten wir mit packen und den Vorbereitungen für den Flug über die Berge, der am 04.12 statt finden sollte, zu dem uns nun leider auch Mr. Starkweather begleiten würde.
Außerdem liesen wir 3 der Leichen aus Lakes Lager sezieren, wodurch unsere Vermutung bekräftigt wurde, dass die Männer am Eis im Flugzeugunterstand, mit nackter Haut fest gefroren waren.
Ansonsten konnte wir keine Gemeinsamkeiten festellen, Organe fehlten scheinbar völlig willkürklich.

04.12:

Etwa eine Stunde nach dem Flugzeug der Lexington Expedition (sie hatte drei der Deutschen im Austausch gegen ein Langstrecken-funkgerät mit genommen), verließen auch unsere beiden Flugzeuge das Lager.
Wir flogen nun zwischen den majestätischen Bergen und konnten die von Dyer beschriebenen, gleichmäßigen Gebilde sehen. Überall sahen wir riesige, künstliche Würfel und Höhleneingänge. Dann hörten wir ein lautes Pfeifen, welches stark an das so oft beschriebene Tekeli-li erinnerte und bei Herrn Marschovski einen Anfall verursachte.

Wir flogen auf die Höhe des Plateaus, wo wir Dyers ehemaligen Landeplatz vermuteten. Zu unserer Überaschung lag das Plateau niedriger als wir dachten, was uns große Mengen an Sauerstofff sparen würde.
Vor unserer Landung sahen wir die endlose Reihen aus lange verlassenen Gebäuden und Türmen, eine Pyramide in der Mitte, einen ausgetrockteneten Fluss und einen kreisrunden Platz, auf dem wir landeten.

Um 12.05 Uhr landeten wir und begannen die Umgebung zu erkunden.
Ein großes Loch in der Mitte unseres Platzes, stellte sich als eine Art Aufgang heraus und wir fanden alte Papierschnippsel von Dyer, woraus wir schlossen, dass dies hier auch sein alter Landeplatz gewesen sein musste.
In einer nahe gelegenen, natürlichen Höhle schlugen wir unser Lage auf und begannen mit unserem Abstig in das Loch, wo wir auch die ersten Wandglyphen der alten Wesen sahen.

Die Glyphen bestätigten das bereits Bekannte über diese Rasse und auch die Gänge fanden wir wie von Dyer beschrieben vor. Wir sahen den Gang, der hinab zu dem See führte und auch frische, dreieckige Fussspuren dieser Wesen.
Unter der Treppe fanden wir drei flache Schneebänke unter denen sich die vermissten Schlitten von Lake befanden und auch die Leiche des armen (Getnay) lag noch dort.

Dennoch brannte unsere Neugierde und wir folgten dem Gang, der uns etwas tiefer und zu dem vermuteten See führen sollte.
Wir folgten also den sonderbaren Fußspuren und kamen zu einer ersten großen Halle mit einem einzelnen Torbogen. Wir gingen weiter und nun spalteten sich viele kleinere Gänge von unserem Hauptgang ab und je tiefer wir kamen, umso wärmer wurde es auch.
Dann hörten wir zum ersten mal einen der riesigen Albino Pinguine aufgeregt schnattern. Als dieser nach wenigen Momenten panisch die Flucht ergriff und wir das verfluchte Tekeli-li hörten, ergriff auch uns die Panik und wir rannten unseren Gang zurück, verfolgt von…irgendetwas.
Dem Ende Nahe (ich glaube Doktor Weinbrecher hatte einen Herzinfakt während unserer Flucht) erreichten wir dennoch vollzählig unser Lager, wo uns Mr. Moore mit großen Augen bereits erwartete.

Comments

“leider auch Mr. Starkweather” (!). Sei mal froh, dass der hier nicht mitliest^^.

Ansonsten top. Und andere Gruppen haben an dieser Stelle schon die ersten Leute verloren ;D

Betreten der vergessenen Welt
andreasosterroth schoberthheiko

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