Beyond the Mountains of Madness

Das erste Opfer

04.12:

Unter den gegebenen Umständen hielten wir es für ratsam von nun an Wachposten patroullieren zu lassen. Zweier Gruppe bewachten im Rythmus von je 75 Minuten das Lager.

Wir erkundeteten weiter die Umgebung, als wir einen äußerst hellen Lichtstrahl in den Himmerl schießen sahen, den wir bei C-12 vermuteten. Danach legte sich über alles ganz langsam, ein glitzernder Nebel, der sich sogar in unsere Höhle vor wagte.
Spät am Abend legten wir uns zu Bett, auch wenn wir alle verfolgt wurden von schrecklichen und sonderbaren Träumen über versunkene Städte.

05.12:

Weiter ging unsere Erkundung und wir entdeckten einen zerfallenen Turm bei K-6. Dort fanden wir frische, deieckige Fussspuren im Schnee, die wir den sonderbaren älteren Wesen zu schrieben.
Wir folgten den Spuren bis zu I-7 Richtung Flussbett, wo wir riesige Löcher im Boden fanden. Jedes Loch erinnerte an einen riesigen Maulwurfshügel und sie alle waren voller gefrorenem Wasser und Glyphen, aus der neueren Zeitepoche.

Bei der Koordinate H-7 fanden wir viele runde Steine aufgereiht, was uns an eine Art Arena oder Theater erinnerte.
Ein kleinerer Unfall ereignete sich bei I-6, wo wir eine Rampe vor fanden, die wir versehentlich hinunter rutschten. Dort unten fanden wir einen zu gefrorenen See, der Fische beinhaltet, die eine halbe Million Jahre alt schienen.

Wir kehrten ins Lager zurück und begaben uns dann ausgeruht zu den Trümmern eines alten Gebäudes bei I-6.
Bei der Untersuchung der Ruinen wurden Mitglieder unserer Expedition von einem leuchtenden Strahl getroffen, der von einer Art rundem Stein, an einem der Wände, ausging.
Das Gerät schien auf Bewegungen zu reagieren, dennoch wurden einige von uns schwer verwundet, bis es mir gelang den Stein aus seiner Verankerung zu lösen.
Da der Stein dennoch weiterhin einsatzbereit war, beschlossen wir ihn zu Verteidigungszwecken mit zu nehmen und an einem sicheren Ort im Lager, zu verstecken.

Unter den Ruinen des Gebäudes fanden wir außerdem eine gewundene Treppe die uns tief unter die Erde führte, wo wir zehn ringförmige Wannen vor fanden, in denen sich jeweils Überreste von Knochen befanden und etwas was scheinbar eine Art Larvenzucht gewesen war. Als wir wieder nach oben stiegen wurden wir von einem tiefen Grollen begleitet, aber nichts zeigte sich.

Nch einer weiteren Pause im Lager, gingen wir weiter zu G-6, wo wir die Pyramide vor fanden, die wir bereits aus dem Flugzeug gesehen hatten.
Wir klettereten den 160 Millionen Jahre alten Jura Sandstein hoch und fanden oben eine alte, versteinerte Tür, die mit Symbolen verziert war.
Da wir die Symbole nicht lesen und die Tür nicht öffnen konnten, packten wir unser Dynamit aus und sprengten uns den Weg in das Innere frei.
Dort sahen wir eine Decke aus schwarzem Obsidian und Quarzsteinen, die wie Sterne an der Decke funkelten.
In der Mitte des Raumes befanden sich fünf Kristalle, geformt wie eine Hand und dazwischen Rauchquarz, den wir heraus nahmen.
Dann plötzlichen hörten wir ein leises vibrieren und bemerkten wie eine schwebenede Silhouette sich auf uns zu bewegte.
Es war tatsächlich eines der älteren Wesen und urplötzlich griff es uns an. Wir versuchten es abzulenken und beschossen es, aber all unseren Bemühungen zum Trotz, schnappte es sich den gebrechlichen Doktor Weinbrecher.
Mit dem Mann in seinen Tentakeln gefangen, floh das Monster aus der Pyramide und erhob sich in Lüfte, wo wir die verzweifelten Schreie und das Flehen von Doktor Weinbrecher hören konnten, ihm nicht diesem Monstrum zu überlassen.
Da wir dem Wesen gegenüber machtlos waren, konnten wir Doktor Weinbrecher nur noch seinen Wunsch erfüllen und so legte Herr Morrosow zu einem letzten Schuss an und ersparte Doktor Weinbrecher die schrecklichen Experimente, denen er sonst ausgeliefert wäre.

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andreasosterroth schoberthheiko

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