Beyond the Mountains of Madness

Die Saat des unbekannten Gottes

Nach Stunden oder Tagen des Marschierens durch den Tunnel, in dem sich mittlerweile eine schwarze, klebrige Flüssigkeit in Pfützen sammelte und durch Hunger und Erschöpfung fast Wahnsinnig, trafen wir dort unten tatsächlich auf eine Patrouille der Basmeier – Falken Expedition, die uns rettete und in ihr Lager brachte.

Dort im Lager treffen wir Dr. Meyer wieder, der uns von seiner Flucht in unser eigenes Basislager berichtete, welches aber von dem Erdbeben fast völlig zerstört wurde. Nur Myles konnte als einzigster Überlender gerettet werden.
So ging die Besprechung über die bevorstehenden Ereignisse weiter, als plätzlich Hammel, einer der deutschen Expeditionteilnehmer, seinen Brustkorb aufplatzen lies und einen schrecklichen Schlund voller messerscharfer Zähne offenbarte.
Blitzschnell biss er den Oberkörper von Günther Thimm ab und flüchtete sich dann mit einem Sprung durch das Fenster.

Unter den restlichen Expeditionsteilnehmern brach Panik aus und auch ich selbst fühle mich mittlerweile schon sehr seltsam, was ich zu diesem Zeitpunkt aber auf ein Trauma schob, hervor gerufen durch die verganen Ereignisse.

Während sich einige unserer Männer in der Waffenkammer des Lager bedienten, begleitet ich den deutschen Arzt Auden zu dem Zelt, in dem sich das Labor befand, um dort den schwarzen Schleim zu untersuchen, den wir an den Überresten von Thimm gefunden hatten.
Doch wir erreichten unser Ziel nicht, denn schon bald hörten wir seltsame Geräusche die uns zu verfolgen schienen und so flüchteten wir in eine Werkstatt.
Ich weiß nicht genau was dort geschah, meine Erinnerungen sind sehr nebulös, doch glaube ich das wir dort erneut auf das Wesen trafen und kämpften.

Schwer mitgenommen kehrten wir zurück in die Messe und zu dem Rest der Expedition.

Während dieser Zeit wurden Morosov und Georgi im Lazarett ebenfalls von dem seltsamen Monster angegriffen und Georgi schwer am Hals verletzt.
Ein zweiter Trupp, der sich zum Funkhaus durchschlagen wollte, bestehend aus Starkweather, Auden und Myles, angelockt durch den Kampflärm, stieß ebenfalls auf das Monster, als es gerade Morosov angreifen wollte.

Das Wesen floh, doch zu aller Überraschung entpuppt sich Auden plötzlich ebenfalls als solch ein Wesen und der arme Morosov wurde von den monströsen Tentakeln zerquetscht.

Der Rest der Manschaft floh in alle Richtungen, während der tapfere Myles weiter versuchte das Wesen zu besiegen. Munitionsknappheit zwang ihn dann allerding doch zur Flucht und auch das verletzte Wesen zog sich zurück, konnte aber in späteren Gefechten getötet werden.

Während dieser Zeit bereitete ich schonmal Proviant in der Küche vor, wurde dabei allerdings ständig von Baumann verfolgt, der sich ebenfalls überaus sonderbar verhielt.

Dann plötzlich klopfte es an der verschlossenen Tür der Messe und Myles, gefolgt von einem zweiten Myles kamen herein.
Dieses Geschehniss genügte nun entgültig um die schwer angeschlagenen Nerven der Manschaft zum zerreißen zu bringen und viele flohen in wilder Panik, ohne Schutzausrüstung, hinaus in das tobende Schneegestöber.

Einer der Deutschen hatte sogar so weit den Verstand verloren, dass er einen Notfallcode an den Zeppeling sendete, dass hier im Lager eine Seuche ausgebrochen sei und es gefährlich sei, uns abzuholen.
Dr. Basmeier hatte alle Mühe die Crew an Bord des Zeppelins von der Geistesschwäche des Mannes zu überzeugen, der scheinbar nach seinem seltsamen Funkspruch, mit einem Schlitten hinaus ins Nichts fuhr.

Auch der arme Myles und Starkweather schienen kein besseres Ende gefunden zu haben, den in ihrer Panik stahlen sie die Schneeraupe der Deutschen und versuchten wohl das viele Meile entfernte Schiff zu erreichen…mögen sie in Frienden Ruhen…

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andreasosterroth schoberthheiko

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