Beyond the Mountains of Madness

Labyrinth unter dem Eis

06.12:

Nach einer kurzen Abstimmung über das weitere Vorgehen und über einen Abbruch der Expedition (natürlich blieben wir), brach ein kleiner Suchtrupp auf, um den verschwundenen Arzt, Dr Green, zu suchen.
Über der gesamten Landschaft hing wieder der seltsame, grüne Nebel, den wir zunächst ignorierten. Dies erwies sich jedoch als Fehler, denn löste dieser schwere Halluzinationen und Wahnzustände aus. So teilte sich an dieser Stelle der Suchtrupp auf, zwischen Personen die schreiend durch den Schnee rannten und denen, die dachten ihr zu Hause liegt unter dem Eis gefangen und sie möchten doch jetzt gerne dorthin zurück.

Stunden später schafften es tatsächlich alle, sich wieder im Lager einzufinden und so gingen wir erschöpft zu Bett.

07.12:

Nach einer Nacht voller aufwühlender Träume, nagte an uns allen das Gefühl, etwas Wichtiges vergessen zu haben, doch was, konnte keiner sagen…
Wir machten uns bereit für eine weitere Wanderung und besuchten abermals die Pyramide, auf der Mr Starkweather nun einen Spiegel angebracht hatte, um mit der Lexington Expedition zu kommunizieren.
Leider blieb diese Gespräch ohne Ergebnisse, da Dr.Meyer selbst gerade unterwegs war.

Wir gingen nun zurück ins Lager und stiegen dann abermals in die große Grube hinab, um diesmal die Route zu wählen, die nicht hinunter zu dem See und dem Ungetüm führte.
Abermals folgten wir den alten Papierschnippseln von Dyer und fanden einige seiner alten Schreibgeräte. Als wir den Gang weiter folgen wollten, wurde dieser von einer dicken Eiswand versperrt, die wir mit Hilfe des Dynamits aber sprengen konnten.

So gingen wir den neu frei gelegten Gang weiter nach unten, wo der Boden immer glatter wurde und auch das Gefälle, einen sehr unangehmen Winkel annahm.
Dann plötzlich, als der Boden noch glatter wurde, rutschte einer nach dem anderen aus und wir schlitterten den Gang hinunter. Im letzten Moment kamen wir zum stehen, und bemerkten das wir nur wenige Handbreiten vor einem riesigen, unendlich dunklem Abgrund, zum stehen gekommen waren.

Scheinbar befanden wir uns in einer riesigen Höhle, an deren äußersten Rand eine schmale Obsidiantreppe nach unten führte.
Langsam und vorsichtig stiegen wir diese hinab und kamen auf dem Boden der Höhle und dem Ufer eines Sees an.
Pinguine quacken neben uns, doch waren es die Geräuche aus dem Wasser, die unsere Aufmerksamkeit dorthin lenkten.
Etwas riesiges schien sich dort zu bewegen und der arme Herr Lumont konnte seine Neugierde nicht zügeln und leuchtete mit der Taschenlampe ins Wasser.

Ich kann nicht genau sagen was er gesehen hatte. Ich sah nur Schemen aus den Augenwinkeln von etwas Gigantischen und scheinbar schienen dort tausende von Augen zu funkeln. Ich brauchte nicht zu wissen was sich dort befand und so mache ich mich wieder daran, die Obsidiantreppe nach oben zu klettern, gefolgt von Herrn Georgi.

Herr Lumont hingegen, wurde von dem was er dort im Wasser gesehen hatte, dermaßen verstört, dass er nur noch zu planloser Flucht fähig war. Glücklicherweise befand sich ganz in der Nähe der Pinguine ein weiterer Gang. So rannte der dem Wahnsinn verfallene Lumont schreiend und von Grauen erfüllt, ziellos durch die Gänge, gefolgt von Herrn Morosow, der versuchte ihn wieder zu Vernunft zu bringen.

Währenddessen erreichten Herr Georgi und ich wieder das obere Ende der Treppe und wir machten uns daran den steilen Gang wieder nach oben zu klettern.
Herr Lumont rannte zu der Zeit weiter von Angst getrieben durch das komplexe Höhlengewirr und fing sich dabei allerlei Verletzungen und infektionen ein.
Seine Wahnsinnsfahrt endete erst, als er in einem Becken voller Käfer und anderem Getier landete, dass sich voll Wonne auf ihn stürzte.
Glücklicherweise konnte ihn Herr Morosow davor bwahren von den Käfern erstickt zu werden, doch befinden sich wahrscheinlich auch jetzt noch welche in seinem Inneren. Welch schauderhafter Gedanke…

Nun fast seiner gesamten Kleidung beraubt, liefen die beiden weiter durch das Höhlengewirr, wo sie auf zahlreiche Wunder und Absonderlichkeiten trafen, für die allerdings beide keinen Sinn hatten, da sie um ihr nacktes Überleben kämpften.
Vor allem der arme Lumont fing sich noch allerlei Krankheiten ein, so wuchs beispielsweise ein großer Pilz aus seinem Bein, als wir ihnen später fanden.

Dennoch, trotz aller Gefahren und verfolgt von was auch immer sich dort in dem See befand, schafften es die Beiden die Höhle wieder leben zu verlassen und traten wieder an die Oberfläche.
Nach einer kurzen Pause um sich zu orientieren, stellten beide fest, dass sie sich in der Nähe der Bruststätte und dem eingestürzten Tunnel befanden.
Da es Herr Lumont aber ohne entsprechend Kleidung unmöglich war, dass Lager zu erreichen, blieb dieser in der wärmenden Kammer zurück und Herr Morosow lief los, um Hilfe und Kleidung zu holen.

Stunden später trafen wir zusammen im Lager ein, wo uns Herr Morosow von den Geschehnissen berichtete und wir sofort aufbrachen, um Herrn Lumont einen neue Garnitur Kleidung zu bringen. Auch beschlossen wir danach in das Lager von Dr. Meyer zu fliehen, da sich dieses viel Näher an der Brutstätte befand und wir auch auf medizinische Versorgung hofften.

Kurz bevor wir die Brutstätte erreichten, fiel uns ein neuer, sonderbarer Apparat auf, den wir zu einem späteren Zeitpunkt genauer untersuchen wollten.
Und tatsächlich fanden wir in der seltsamen Brutstätte, den schwer verstörten Lumont kauernd in einer Ecke sitzen, ein armlanger Pilz spross aus seinem Bein.

Wir packten ihn ein und gingen den kurzen Fussmarsch zur Bassmeier – Falken Expedition, wo wir auch freundlich empfangen und Herr Lumont medizinisch versorgt wurden.
Als wir das perfekt organisierte Lager und die Funktürme sahen, drängte sich uns der Gedanke auf, unsere eigene Expedition, mit der Deutschen hier zusammen zu legen.
Dies schien Ihnen sehr wilkommen, erfuhren wir doch das wichtige Teile ihres Flugzeugs fehlten und so nicht startbereit wären.

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andreasosterroth schoberthheiko

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