Beyond the Mountains of Madness

Betreten der vergessenen Welt

02.12:

Während wir schliefen hatte die deutsche Expedition die alten Flugzeugunterstände frei gelegt. Unter Markierung H2 lag ein so grauenhafter Fund, dass sich zwei Männer in psychatrische Behandlung begeben musste. Doktor Meyer wollte später am Tag mit uns darüber sprechen.

Wir besprachen uns mit Mr. Moore über das weitere Vorgehen, auch unter der Berücksichtigung das unsere Metereologen einen schweren Strum hervor sagten, als Dr. Meyer zu unserer Besprechung hinzu kam.
Dieser nahm uns mit zu dem Flugzeugunterstand H2 um seine Funde mit eigenen Augen zu bestätigen.
Wir stiegen das Eis hinab und fanden dort neun mannsgroße Flecken aus verdichtetem Schnee, in dessen jeweilige Mitte ein roter Fleck war.
Wir fanden heraus, dass es sich bei den roten Flecken um menschliches Gewebe handelte und die Ringe im Schnee mit Salz geschaffen worden waren.
Wir schlussfolgerten, dass dies eine Art Gefägniss oder Lager, für die Manner von Lake, gewesen sein musste.
Auch fanden wir verschieden Organe, zu Würfeln gefroren und übereinander geschichtet, deren Sinn wir uns nicht erklären konnten.
Des Weitern fanden wir Fusspuren die etwas frischer wirkten, als die bisher gefunden, was darauf schließen lässt, dass Dyer selbst hier war.

Die nächsten Tage verbrachten wir mit packen und den Vorbereitungen für den Flug über die Berge, der am 04.12 statt finden sollte, zu dem uns nun leider auch Mr. Starkweather begleiten würde.
Außerdem liesen wir 3 der Leichen aus Lakes Lager sezieren, wodurch unsere Vermutung bekräftigt wurde, dass die Männer am Eis im Flugzeugunterstand, mit nackter Haut fest gefroren waren.
Ansonsten konnte wir keine Gemeinsamkeiten festellen, Organe fehlten scheinbar völlig willkürklich.

04.12:

Etwa eine Stunde nach dem Flugzeug der Lexington Expedition (sie hatte drei der Deutschen im Austausch gegen ein Langstrecken-funkgerät mit genommen), verließen auch unsere beiden Flugzeuge das Lager.
Wir flogen nun zwischen den majestätischen Bergen und konnten die von Dyer beschriebenen, gleichmäßigen Gebilde sehen. Überall sahen wir riesige, künstliche Würfel und Höhleneingänge. Dann hörten wir ein lautes Pfeifen, welches stark an das so oft beschriebene Tekeli-li erinnerte und bei Herrn Marschovski einen Anfall verursachte.

Wir flogen auf die Höhe des Plateaus, wo wir Dyers ehemaligen Landeplatz vermuteten. Zu unserer Überaschung lag das Plateau niedriger als wir dachten, was uns große Mengen an Sauerstofff sparen würde.
Vor unserer Landung sahen wir die endlose Reihen aus lange verlassenen Gebäuden und Türmen, eine Pyramide in der Mitte, einen ausgetrockteneten Fluss und einen kreisrunden Platz, auf dem wir landeten.

Um 12.05 Uhr landeten wir und begannen die Umgebung zu erkunden.
Ein großes Loch in der Mitte unseres Platzes, stellte sich als eine Art Aufgang heraus und wir fanden alte Papierschnippsel von Dyer, woraus wir schlossen, dass dies hier auch sein alter Landeplatz gewesen sein musste.
In einer nahe gelegenen, natürlichen Höhle schlugen wir unser Lage auf und begannen mit unserem Abstig in das Loch, wo wir auch die ersten Wandglyphen der alten Wesen sahen.

Die Glyphen bestätigten das bereits Bekannte über diese Rasse und auch die Gänge fanden wir wie von Dyer beschrieben vor. Wir sahen den Gang, der hinab zu dem See führte und auch frische, dreieckige Fussspuren dieser Wesen.
Unter der Treppe fanden wir drei flache Schneebänke unter denen sich die vermissten Schlitten von Lake befanden und auch die Leiche des armen (Getnay) lag noch dort.

Dennoch brannte unsere Neugierde und wir folgten dem Gang, der uns etwas tiefer und zu dem vermuteten See führen sollte.
Wir folgten also den sonderbaren Fußspuren und kamen zu einer ersten großen Halle mit einem einzelnen Torbogen. Wir gingen weiter und nun spalteten sich viele kleinere Gänge von unserem Hauptgang ab und je tiefer wir kamen, umso wärmer wurde es auch.
Dann hörten wir zum ersten mal einen der riesigen Albino Pinguine aufgeregt schnattern. Als dieser nach wenigen Momenten panisch die Flucht ergriff und wir das verfluchte Tekeli-li hörten, ergriff auch uns die Panik und wir rannten unseren Gang zurück, verfolgt von…irgendetwas.
Dem Ende Nahe (ich glaube Doktor Weinbrecher hatte einen Herzinfakt während unserer Flucht) erreichten wir dennoch vollzählig unser Lager, wo uns Mr. Moore mit großen Augen bereits erwartete.

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Die Deutschen kommen !

30.11:

Bei einer Versammlung im Messezelt gaben Mr.Moore und Mr. Bryce bekannt, dass in Grabhügel #1, ein erstes, wenn auch schwer beschädigtes Fossil von Lakes älteren Wesen gefunden wurde.
Es wurde Dr. Green übergeben, der es im medizinischen Zelt sezieren sollte.

Wir selbst führten unsere eigenen Ausgrabungen bei Hügel #2 fort und fanden dort ein weitaus besser erhaltenes Exemplar, dass wir ebenfalls zu Mr. Green brachten.
Miss Lexington legte derweilen Grab #6 frei, fand dort allerdings nur einen grünen Speckstein.

Nach weiteren Grabungen kamen wir zu dem Ergebniss, dass Grab #3 + #4 + #5 + #6 nur Steine enthielten, was bedeutete, dass wir nur zwei Exemplare bergen konnten, die übrigen vier blieben vermisst und an ihrer Stelle fanden wir immer nur einen grünen Speckstein.

Nach der Freilegung der Grabhügel begannen wir mit unserer Arbeit bei den alten Zelten, welche teilweise schon von Mr. Sykes und Soerensen frei gelegt wurden:
Zelt 2: Edwards Zelt
Zelt 3: Fauler + Gedney: Eingang komplett zerrissen, Bettzeug fehlt
Zelt 7: Miles + Molten: Zelt verschwunden, fanden nur Kleidung

Mr. Bryce gibt derweieln äußerst blumige Berichte über die Funde an die übrige Manschaft, um keine Panik im Lager zu schüren.

Nach diesem ereignissreichen Tag legten wir uns schlafen, bis wir am frühen Morgen von ohrenbetäubendem Lärm geweckt wurden.
Das ganze Lager war auf den Beinen und sah voller Entsetzen wir drei deutsche Junker Flugzeuge der Bassmeier – Falken Expedition über uns kreisten und bald darauf zur Landung ansetzten.
Geistesgegnwärtig liesen wir unsere zwei Funde im Eis verschwinden, um sie vor neugierigen Augen zu sichern. Das schwer beschädigte Exemplar brachten wir später zurück.

In der nachvollgenden Versammlung erklärte uns Dr. Meyer, der stellvertretende Leiter der B&F Expedition, dass sie dem Notruf von Miss Lexington gefolgt seien und nun ihre Expedition gerne mit unseren beiden zusammen legen möchten.
Die Waffen die die meisten der deutschten “Gäste” zeigten, überzeugten uns das wir unsere ungebeten Besucher nicht so einfach wieder los würden und so schlugen die Deutschen ihr Lager, nördlich dem Unseren, auf.

Auch wenn Dr. Meyer im meiner persönlichen Gunst sehr stieg, als er mir eine gut durchgearbeitete Erstausgabe meines Buches “Kenia – Wiege der Menschheit ?” zum signieren gab, waren uns seine Absichten hier dennoch überaus klar.
Zwar gab die B&F Expedition weiterhin vor, rein wirtschaftliche Interessen zu verfolgen, (ihre Junker waren zum Flug in weitere Höhen als der momentanen nicht geeignet) aber vermuteten wir natürlich das dem nicht so war.
Da die deutsche Expedition aus einer anderen Zeitzone kam, einigten wir uns daraufhin von nun an in zwei Schichten zu arbeiten.
Immerhin durften wir die doch sehr fortschrittlichen Geräte der Deutschen verwenden, was unser weiteres Vorankommen beschleunigte.
Mr. Moore, dem die ganze Sache natürlich genauso wenig gefiel wie uns, bat uns ein wachsames Auge auf Dr. Meyer zu haben.
Auch riefen wir uns Mr. Kyle Williams ins Gedächtniss, den Piloten der Lexington Expedition, der sich uns gerne anschließen würde.

01.12:
Mit der Ausrüstung der Deutschen fuhren wir mit unseren Arbeiten fort und legten weitere Zelte frei:

Zelt 8: Carel & Brannen, Zelt gut erhalten, 2 kleine Einschußlöcher, finden 3 Hülsen im Inneren, ca 2 Liter Blut (das Opfer muss langsam verblutet sein)

Zelt 1: Lakes Zelt, alles ist zermalt und überall liegt Munition

Zelt 4: Speisekammer, alle Konserven seltsam verdreht und aufgerissen, leere Streichholzschachtel, kein Salz, Mehl + Zucker wurde zu einer Masse vermengt

Zelt 9: Laborzelt, Zelt unbeschädigt aber verklebt, überall Blut, medizinische Bücher aufgeschlagen, Menschen wurde hier lebendig seziert, Skalpelle fehlen, Viele Zündhölzer liegen herum, Stiefelspuren und Dreiecksspuren der “Anderen” im Schnee

Nach unserer Arbeit suchten wir Mr.Moore in seinem Zelt für eine weitere Bespruchung auf.
Dort las Mr Moore etwas, dass wir zuerst für die die medizinische Akte von Dr Green hielten, doch handelte es sich um Unterlagen von Dr. Meyer, dem Leiter der deutschen Expedition.
Dieser gab seine Unterlagen an Mr. Moore, welche eigentlich alles Wissen enthielt, was wir bislang selbst in Erfahrung bringen konnten. Auch erhielt er die fehlenden Seiten der Pym Geschichte, für die Miss Lexingtons Vater wahrscheinlich sterben musste.
Dabei eine Nachricht vom 04.Sep, worin ein Johann viel Erfolg bei der Jagd danach, was wahr und was erfunden ist, wünscht.

Überlegungen:
- Der 04 Sept, ist auch der Tag, an dem Mr. Moores seltsames Paket verschwunden ist. Wer wollte es ihm zu kommen lassen ? Der Mörder von Lexingtons Vater ?
- Miss Lexington zog die Anschuldigungen über den Diebstahl des Pym Buches und auch des Mordes an ihrem Vater zurück, wurde sie bedroht ?
- Das Original wurde beim Bosley Auktionshaus von einem Stanley Edgar Fuchs gekauft ? Bzw hat es zumindest gelesen
- Wieso teilt Dr Meyer seine Berichte mit uns ? Seine Ziele ?
- Die Pym Geschichte belegt aktuelle Aktivitäten der älteren Wesen und auch das sie Kontakt zu Menschen hatten/haben. Dr.Meyer wusste dies bei seiner Ankunft bereits, was sind also seine Ziele in der Antarktis ?
- Wer ist Johann aus dem Schreiben ?
- Lakes Leichen auf Gemeinsamkeiten untersuchen
- Zu untersuchen bleibt Lakes ehemalige Bohrstelle, bei der evtl weitere Funde verborgen sein könnten
- Brauchen Teilnehmerliste der ersten Expedition und müssen heraus finden, wer wen kannte und welche persönlichen Beziehungen es gibt

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Untersuchungen in Lakes Lager

17.11:

Wir schafften es, die gefährdete Schneeraupe vom brüchigen Eis zu retten und auch sonst konnten wir die meisten Vorräte in Sicherheit bringen.
Leider kam für unser bereits angeschlagenes Flugzeug und auch einige Treibstofffässer, jede Hilfe zu spät und sie verschwanden in den Tiefen des Ozeans.

Somit blieben uns noch drei Flugzeuge erhalten:
- Wedell
- Enderby
- Scott

In dem Zeitraum vom 18. bis 21.11 errichteten wir unser Basislager (60km landeinwärts), trasnportierten die meisten unserer Vorräte dorthin und befestigten das Camp.

Polaski, Finnerud und Sjoergen brachen mit Schlittenhunden auf, um Vorräte 400 km ins Landes Innere zu transportieren.

21.11:

Es war spät Abends als unser Funker ein Notsignal der Talahassy empfing. Scheinbar gab es Probleme im Basislager der Lexington Expedition, wir wussten nicht genau worin das Problem lag, hörten aber Schüssen und Schreie im Hintergrund, als die Funkverbindung abriss.
Wir beratschlagten wie wir mit der Situation und vor allem mit Mr. Starkweather umgehen sollten, aber da war dieser auch schon auf den Beinen und hatten auch Teile des Funkspruches gehört.
Zu unserer Überraschung wollte er aber tatasächlich der Lexington Expedition zu Hilfe eilen, wenn auch nur um Miss Lexington zu demütigen.

Wir brachen unverzüglich mit unseren Schlitten auf und kamen ca 4 Stunden später im Basislager der Lexington Expedition an.

Schon vor der Ankunft im Basislager sahen wir von Weiten Rauchschwaden aufsteigen. Als wir eintrafen erzählte man uns, daß zwei Männer wohl unter den Auswirkungen eines Schnekollers, Feuer gelegt hatten und sich dabei ein großer Teil der Treibstoffvorräte entzündet hatte.
Die beiden Brandstifter Namens Bradbory und Dienstale wurden ins Lazarett gesperrt und von uns befragt (bzw Einer, der Andere war ohnmächtig).
Der Mann konnte uns die Geschehnisse nicht genau erklären. Er sagt er habe eine schreckliche Angst vor Spinnen, was auch einer der Gründe für ihn war, an einer Antarktis Expedition teilzunehmen und dann plötzlich sah er überall Spinnen um ihn herum kriechen. Diese wollte er dann verbrennen und so musste er auch auf einen Mann Namens Houston schießen, als dieser ihn aufhalten wollte. Glücklicherweise wurde Houston nicht schwer verletzt. Dennoch verlor die Expedition einen großen Teil ihrer Vorräte und war so nicht in der Lage, ihre Reise wie geplant fortzusetzen.

Eine Zusammenlegung der Expeditionen lag Nahe, doch die lautstarken Verhandlungen zwischen Miss Lexington und Mr. Starkweather trugen zu niemandes Überraschung, keine Früchte.
Wir sahen uns noch etwas im Lager um und erfuhren das es auch auf der Lexington Expedition Sabotageakte gab, der Saboteur aber nie gefunden wurde. Die Anschläge waren mit unseren ídentisch.
Von den Sabotageakten abgesehen, gab es kurz vor Ankunft in der Antarktis noch einen Selbstmord, wie wir von Mr. Hopewell erfuhren, als sich einer der Matrosen, ohne Vorwarnung, vom Schiff in die Fluten stürtzte.

Überstürtzt verliesen wir unter Anweisung vom Mr Starkweather das Lager, schlugen Miss Lexington aber vor besser mit Mr Moore über eine Zusammenlegung der Expeditionen zu verhandeln.
Die Beiden konnten eine Einigung erzielen (sehr zu Mr Starkweather Verärgerung) und so sollten sich beide Expeditionen, am 27.11, bei Lakes Lager treffen und von da an gemeinsame Sache machen.

In der Zwischenzeit führten wir ein vertrauliches Gespräch mit Mr. Moore, der uns den Auftrag gab, sobald wir bei Lakes Lager ankommen, nach Hinweisen für dessen Schicksal zu suchen, da scheinbar beide Freunde waren und dies eines seiner Ziele für diese Reise ist.

In der Zeit bis zum 27.11 bereiteten wir uns auf die Reise vor, aßen Pinguin an Thanksgiving und nahmen zusätzlich zu der Standardausrüstung noch:
- Kletterausrüstung – Ski – Dynamit – Schaufeln – Ferngläser
mit.

Am 27.11 flogen wir dann mit der ersten Mannschafft zu Lakes Lager und sahen zum ersten mal die gewaltigen Berge des Wahnsinns.
Wir landeten auf der ehemaligen Landebahn und schlugen unser Lager 100 m nördlich von Lake´s auf.

Da wir von Mr. Moore vom Lagerbau frei gestellt wurden, begannen wir sogleich mit dem frei legen des ehemaligen Lagers und gruben an den markierten Stellen #5 + #4.
Bei unseren ersten Ausgrabungen fanden wir zwei sternförmige, glatt polierte und gepunktete Steine (einer vollständig, der Andere aus unbekannten Gründen zerbrochen), die scheinbar mit Schutzsymbolen beschriftet waren.

28.11:
Unsere Untersuchen gingen weiter und auch Miss Lexington und unser zweites Flugzeug, mit Teilen des Bohrer, erreichten das Lager.
Wir gruben ein ehemaliges Zelt aus, bewohnt wurde es von Mr. Orendorf und Mr. Daniels.
Unsere Untersuchungen ergaben, dass der Schnee auf dem Zelt nachträglich dort verteilt wurde und alle Seile im Inneren, egal wie dick sie auch waren, von etwas sehr scharfem zerschnitten worden waren. Auch war das innere des Zeltes voller dunkler Flecken, die sich als Blut heraus stellten.

Wir gruben weiter bei Markierung Q und fanden den ehemaligen Zwinger mit den Überresten der schrecklich zugerichteten Hunde.
Diese wurde regelrecht seziert und es fehlten die unterschiedlichsten Organe, Haut, Fell etc und brachte uns zudem eine Nacht voller Alpträume ein.

Weiter im Norden fanden wir etwas noch Schrecklicheres, nämlich die Leichen der ehemaligen Expedition.
Diese waren ähnlich wie die Hunde seziert und aufgebrochen worden und auch hier fehlten verschiedene Organe.
Alle Leichen, bis auf eine, konnten identifieziert werden. Die letzte Unbekannte, wurde dann von Mr. Moore persönlich als Lake erkannt (wegen eines komplizierten Beinbruchs).

Dieser Anblick verstörte uns natürlich uns so war es nicht verwunderlich das wir Nachts keine Ruhe fanden und Miss Lexington zufällig belauschten, wie sie unerlaubterweise eine Funkspruch auf deutsch sendetet von dem wir nur die Wörte: Angebot, kann,sicher, bringen verstehen konnten.

Am 29.11 stellten wir Miss Lexington daraufhin zur Rede, die uns nur versicherte das es sich bei den nächtlichen Funksprüchen um private Nachrichten handelte. Dies wollten wir überprüfen und den Kapitän der Talahassy anfunken, als Tummult im Lager ausbrach, als Eishüglen #2 geöffnet und schnell wieder geschlossen wurde.

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Ankuft in der Antarktis

Nach den Geschehnissen des 02.10 (das finden des Brandsatzes), entschlossen wir uns unser Wissen mit Mr. Moore zu teilen und begannen uns im inneren des Lagerraums auf die Lauer zu legen.

Die kommenden Tage und Nächte waren äußerst mühsam und auch andere Gruppen an Bord, beispielsweise Mr Oorgelfinger und Bryce, hatten ihre eigenen Theorien, was die Identität des Saboteurs betraf…meistens wurde Mr Morosow verdächtigt, auf den eine erdrückende Vielzahl von Hinweisen lastete.
Doch ich bürgte für meinen russischen Freund und so konnte ich Unruhen an Bord vermeiden. Mr Stakweather liesen wir weiterhin im Dunkeln, da wir einen weiteren seiner berüchtigen Wutanfälle fürchteten.

11.10.: Endlich gelang es unserer Wachschicht den Saboteur zu stellen, wie er sich kurz vor Melbourne, an dem Brandsatz zu schaffen machen wollte. Es handelte sich um den Stuart Mr. Henning.
Der Mann wurde abgeführt, unter Arest gestellt und befragt. Dabei kam heraus das er von einem rot haarigen Mann, für die Sabotageakte bezahlt wurde und hinter allen bisherigen Vorfällen steckte. Über die Identität dieses Mannes konnten wir nichts weiter heraus finden, erfuhren aber das Mr. Henning auch ganz persönliche Motive hatte, Mr. Starkweather zu grollen.
Ich erfuhr eine Herz zerreißende Geschichte über den heldenhaften Vater von Mr. Henning, der vor 20 Jahren, sein Leben auf einer Expedition verlor. Der Grund für das Unglück war, mal wieder, die Unfähigkeit und Ignorranz von Mr Starkweather, der die Geschehnisse so aber natürlich abstritt.

12.10.: Endlich erreichten wir Melbourne, wo uns die Presse und eine riesige Besucherschar empfing. Mr. Henning wurde von der Polizei abgeführt und wir bereiteten uns auf die weitere Reise vor, sorgten für Ersatz für die Schäden die Mr. Henning angerichtet hatte und trafen letzte Vorbereitungen.
Mr. Starkweather soll des öfteren in verschiedenen Hurenhäusern gesehen worden sein und auch die ein oder andere Schlägerei angefangen haben, wirklich ein fürchterlicher Mensch…

18.10: Außnamsweise planmäßig, verliesen wir Melbourne, mit dem Ziel die Ross Inseln am 13.11 zu erreichen.
Die ersten Tagen kamen wir außgesprochen gut vorran, doch dann wurde die See rauer, was die Crew auch sofort zu spüren bekam.
Die meisten der Passagiere griffen nun freiwillig zum Zwieback und verließen ihre Kabinen tagsüber meist erst gar nicht.
25.10: Trotz der stürmischen See, kamen wir sehr zügig vorran und so sahen wir am 25.10 die ersten Eisschollen im Wasser. Es war ein sehr stürmischer Tag, der mir als der Tag im Gedächtniss bleiben sollte, als ich erneut Zeuge von der Verantwortungslosigkeit von Mr. Starkweather werden sollte.
Wir waren zu viert, als wir laute Schläge aus einer der Lagerhallen hörten.
Wir stiegen die Leiter hinab um nach der Ursache zu suchen und sahen wie zwei der Flugzeugmotoren sich von den Verankerungen gelöst hatten (für die Mr. Starkweather zuständig war) und nun mit hoher Geschwindigkeit durch das Lager rollten und eines unserer Flugzeug und Fässer mit Petroleum beschädigten.
Zwar konnten wir die Motoren wieder verankern, allerdings wurde einige Arbeiter, mich eingeschlossen, von den herum wirbeldenden Motoren schwer verletzt.
Ich selbst wurde von einem der Motoren erfasst, als ich einen der Hilfsarbeiter zur Seite stoßen musste, damit dieser von dem Motor nicht zerquetscht wurde. Leider erfasst mich dabei der Motor und ich wurde mit schweren Prellungen, gegen meinen Willen, auf die Krankenstation gebracht. Im Nachhinein muss ich meinen Reisegefährten dafür danken, denn wie sich heraus stellte, waren meine beiden Armen schwer angebrochen, was ich zunächst selbst nicht bemerkte, so war ich auf das Festhalten des Motors konzentriert.

Nach diesem Zwischenereigniss ging unsere Reise weiter und bald schon versperrten uns dicke Eisschiten den Weg und zwangen uns zu größeren Umwegen.

Besonders bemerkenswert war der 06.11. Hier fanden wir das Schiffswrack der Wallerou und deren verlorenes Rettungsboot. Des weiteren konnten wir das Logbuch des Captains bergen, welches uns eine äußerst packende Geschichte erzählt (siehe mein Buch "Verloren im Eis – Das tragische Ende der Wallerou).
Logbuch

Am 08.11 blieb unser Schiff im Eis stecken und wir mussten uns den weiteren Weg frei sprengen. Zur gleichen Zeit erhielten wir einen Funkspruch von Ms. Lexingtons Talahassy, die scheinbar keinen Sprengstoff dabei hatten und nun im Eis fest steckten. Ich muss nicht erwähnen wie sehr sich Mr. Starkweather über diese Nachricht freute und sämtliche Pläne zur Rettung von Ms. Lexington sofort unterband. Allerdings erhielteb wir kurze Zeit später den Funkspruch, das Lexington doch noch gut durch das Eis gelangen konnte und somit früher als wir in der Antarktis den Anker legen konnten. In weiser Vorrausicht meines guten Freundes Marshowski (mehr dazu in meinem Buch " Marshowski – Held des Eises") hielten wir diese Information Starkweather vor.

Und so ging unsere Reise durch das Eis weiter, bis wir am 13.11 die ersten Bergspitzen sahen und am 14.11 an den Ross Inseln anlegten.
Sehr zügig begannen wir mit den ersten Erkundungsflügen und auch ich selbst konnte es nicht erwarten, mit einem Schlittenhund, die Umgebung zu erkunden.
60 km lnadeinwärts fanden wir schließlich einen Platz für unser Basislager und so verbrachten wir die nächsten Tag mit dem Transport unserer Waren zu Diesem.

17.11: Das Basislager war fast fertig, als wir das Brechen von Eis hörten und unsere restliche Ladung drohte, im Meer zu versinken

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Die Suche nach dem Saboteur

26.09:

Leider blieben die geplanten Festessen aus, da die Ammoniakverseuchung den Lebensmittel doch mehr zu setzte, als der Koch ahnen konnte. Und so begann etwas früher als geplant, unsere karge Ernährung durch Zwieback und Pemmikan, was die Stimmung an Bord nicht gerade anhob.

Wir versuchten also den Spuren unseres Sabotoeurs zu folgen und kamen auf folgende Personen, die zum Tatzeitpunkt, im Besitz eines Schlüssels zum Kühlraum waren:

- Whitney (Oberstuart)
- Coates (Steward)
- Abraham (Smut)
- Hennig (Steward)
- Bertolli (Schiffszimmermann)
- Price (Purser)

Während unser Psychologe Dr. Leopold Weinbrecher anfing die Verdächtigen geschickt zu befragen, schmiedete der Rest von uns Pläne, wie man weiter vorgehen könnte, doch dann wurden unsere Bemühungen, vom erneuten Zuschlagen des Saboteurs, zu nichte gemacht.

28.09:

Es war ein ganz alltäglicher Morgen, als wir plötzlich laute und furchtbare Geräusche, aus Richtung der Hundezwinger hörten.
Wir eilten sofort in den Frachtraum und konnten nur fassungslos zu sehen, wie sich die Schlittenhunde gegenseitig zerfleischten. Um wenigstens Einigen von ihnen zu retten, mussten wir die Tier, die wir der Tollwut verdächtigten, zu unserem größten Bedauern erschießen.
Unsere anschließenden Untersuchungen ergaben, dass einige der Boxen mit Pemmikanfleisch für die Hunde, vergiftet wurde, wodurch die Hunde in eine Raserei verfielen. 11 unsere Hunde starben.

Da nun unser Saboteur auf immer gefährlichere Methoden zurück Griff, begannen wir das Schiff nach weiteren Spuren zu untersuchen und stellten fest, dass viele der Sauerstofftanks leer waren.
Da wir aber keine konkreten Spuren zu verfolgen hatten, legten wir uns die kommenden Nächte auf die Lauer.

29.09:

Unsere nächtlichen Patrouillengänge, führten letztlich nur zu einer Prügellei zwischen Mr Laroche und Mr.Marshowski, bei der unser russischer Freund schell zu Boden ging. Mr. Laroche konnte nur schwer überzeugt werden, dass nicht Mr. Marshowski der Sabotour sei und auch die zerstörten Funkgeräte im Lagerraum hinter den beiden, sprach nicht gerade für seine Unschuld. Erst Mr. Moore konnte die Situation enschärfen.

In den folgenden Tagen machten wir uns daran weitere Frachten des Schiffes zu überprüfen und fanden tatsächlich am 02.10 einen Brandsatz bei den Treibstoffässern. Da uns eine Entschärfung zu gewagt erschien, versteckten wir die Bombe und legten uns von nun an, rumd um die Uhr auf die Lauer, bis der Sabeutor kommen würde, um seine Bombe zu zünden.

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Die Überfahrt

11.09:
Wie geplant legte unser Schiff, am 11.09, unter der Führung von Kapitän Vredenburgh ab, mit dem Ziel am 20.09 den Panama Kanal und am 12.10 Melbourne zu erreichen.

Zum Zeitvertreib auf der doch recht langen Überfahrt wurden uns verschiedene Kurse zu Weiterbildung angeboten. Ich beispielsweise verbesserte meinem Umgang mit den Schlittenhunden, während andere ihre Zeit damit verschwendeten, Mr. Starkweather, James dabei zu zusehen, wie er wertvolles Dynamit ins Meer warf.

Langsam schleppten sich diese ereignislosen Tage dahin, bis wir am 20.09 den Panama Kanal durchquerten. Die 5 Tage Vorsprung welche die Lexington Expedition bereits hatte, konnte von uns, zur Frustration von Mr. Starkweather, nicht weiter aufgeholt werden.

Und so ging unsere Fahrt weiter. Obwohl sich an der Situation an Bord nichts änderte, verhielt sich die Crew mit jedem Tag seltsamer und zurück haltender, je näher wir dem Äquator kamen. Es wurde nicht getrunken und kaum gelacht, an Bord machte sich eine äußerst angespannte Stimmung breit.

24.09:
Es war später Abend als plötzlich die Maschinen des Schiffes aus geschaltet wurden und das Nebelhorn drei mal geblasen wurde. Die Meisten von uns liefen an Deck, um zu sehen was dort vor sich ging und dort sahen wir, wie die Suchscheinwerfer auf den Bug des Schiffes gerichtet wurden und mehrere, mit Seetang behangene Gestalten, an Bord des Schiffes kamen.
Scheinbar war dies sowohl für den Captain als auch für die Crew keine Überraschung und so wurden die Neuankömmling, als die Gefolgschaft König Neptuns vorgestellt, in Begleitung des Königs selbst und dessen Tochter.
Natürlich handelte es sich bei dieser erlesenen Gesselschaft um nichts andres als betrunkene Manschaftsmitglieder, aber wir gönnten ihnen ihren Spass und gingen unter Deck und überliesen sie ihrer Feier. Morgen früh sollte unser Teil, eine Art feierliche Äquatortaufe, statt finden.

25.09:
Da die Maschinen immer noch still standen, bis dieser Brauch der Seeleute abgehandelt war, liesen wir diese lächerliche Taufe über uns ergehen, die aus einer Reihe verschiedener alberner Folterungen und Demütigungen bestanden.
Natürlich erlaubten sich die betrunkenen Seeleute ihre Spässe nicht mit mir, lies die zeremonielle Taufe jedoch, als Zeichen meines guten Willens und Mannschaftsgeistes, über mich ergehen.
Die Dinge die meinen Kollegen allerdings wiederfuhren, grenzenten schon an Folter (für mehr Details lesen sie mein Buch “Gräultaten am Äquator”).

Doch dann wurden die Feierlichkeiten plötzlich unterbrochen als ein Mannschaftsmitglied fest stelle, das eines der Kühlrohre defekt und Kühlflüssigkeit ausgelaufen war.
Dies bedeutet das alle verderblichen Lebensmittel, so schnell wie möglich zubereitet werden musste.
Die nächsten Tage gab es nur Festtagsessen, doch danach sollte eine Durststrecke folgen.

Wir sahen uns das beschädigte Kühlaggregat genauer an und stellten fest, dasss es bereits vor einigigen Stunden ausgefallen war und Säurespuren auf einem der Rohre, auf Sabotage hin wies.
Diese Informationen behielten wir allerdings erstmal unter Verschluss, da Mr Starkweather sowieso schon wieder einen seiner berühmten Wutanfälle hatte und dem Kapitän nicht erlaubte, einen neuen Hafen, zum Vorräte auffüllen, an zu steuern.

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Reisevorbereitungen

Persönliches Tagebuch von Lucas Wington:**

01.09.1931:

Nachdem meine verehrten Kollegen, genauso wie ich selbst, eine Einladung zur Teilnahme an der Starkweather & Moore Expedtion erhalten hatten, trafen wir uns gemeinsam zu einer ersten Besprechung, im Amhurst Hotel in New York.
Wir bezogen unsere doch sehr luxuriösen Zimmer und pünktlich um 10.00 Uhr begann die Besprechung.

Starkweather, James berichtetet uns noch von vier anderen Expeditionen in die Antartkis (Elsworth/Byrd/Baasmeier-Falken/Lexington), von denen allerdings nur die Lexington Expedition, die gleiche Landestelle wie unsere eigene gewählt hatte.
Wir spürten deutlich die Verärgerung und Verachtung von Mr. Starkweather über die Expedtion von Ms. Lexington und fragten uns was der Hintergrund sein mag.
Des weiteren berichtete uns Mr Starkweather das auch unsere Expedition von einer Frau begleitet würde, Charlene Whitstone, was aus PR Gründen notwenig war, um Spender für die Expedition auf zu treiben.

Das geplante Verlassen des New Yorker Hafens war für den 14. September geplant. Der Aufenthalt in der Antarktis vom 01. November bis 01. Februar.

Am Nachmittag trafen wir uns mit Starkweather, James zu einer ersten Besichtigung der S.S. Gabrielle.
Doch statt Mr. Starkweather erwartete uns der 1. nautische Offizier, Mr. Turlow und übergab uns zahlreiche Frachtlisten zur Kontrolle. Äußert verwundert begannen wir mit unserer Arbeit und kamen nicht umhin, das große Chaos zu bemerken, dass im Inneren der Lageräume herrschte.
Da jegliche Bewaffnung fehlte, liesen wir 10 Jagdgewehre mit Munition beschaffen,die wir im Zwischendeck 3 lagerten.

04.09.1931:
Moore, William rief uns zu sich und berichtete von einem Paket mit unbekannten Absender, dass im zugestellt wurde, nun aber abhanden gekommen sei.
Da die Presse die Rivalitäten zwischen Unserer und der Lexington Expedition immer weiter anpeitschte, war dies unser erste Verdacht und so schickte uns Mr. Moore zu einem vertraulichen Gespräch mit Ms Lexington.

Unser Empfang bei Ms. Lexington war äußerst kühl und nach einer kurzen Bewunderung ihrer zahlreichen Rörich Gemälde und ihrer Pierie Reis Landkarte, erzählte sie uns ihre Version der Afrika Geschichte, in der Mr. Starkweather keineswegs mehr als der Held heraus ging, den er den Medien vorgaukelte (sehen sie hierzu mein in kürze erscheindes Buch, Die Lügen des James Starkweather).

Auch die weiteren Details die uns Ms Lexington über Mr Starkweather berichtete, beispielsweise über seine Wutanfälle und das seine Expeditionen äußerst schlecht organisiert seien, liesen keinen Zweifel an ihrer Glaubwürdikeit.
Dennoch vericherte sie uns, dass die Ziele ihrer Expedition völlig andere und keineswegs wissenschaftliche Ziele seien, als unsere.
Aufrgund ihres Misstrauens uns gegenüber, liesen wir die Frage nach dem verschwundenen Paket unter den Tisch fallen und verliesen ihr Anwesen.

07.09.1931:
Dieser Tag wurde von einem tragischen Unfall überschattet, bei dem Captain Douglas sein Leben verlor.

08.09.1931:
Dies war der Tag an dem wir die Quartiere des Schiffes zu wiesen und beziehen konnten.
Wie sie sicher noch aus den Zeitungen wissen, gab es an diesem Tag einen Unfall beim beladen der Treibstofffässer, was diese zum explodieren brachten.
Wie von Sinnen rettete ich einen Hafenarbeiter und meinen Kollegen Stanislav Marshowski vor dem Flammentod (nachzulesen in meinem Buch “Held des Feuers”), während Mr. Starkweather vergebens versuchte die Flammen zu löschen.
Wutenbrannt unterstellte er der Ms. Lexington diesen Anschlag, wo wir allerdings eher ein Mitglied der ersten Expedition vermuteten, dem unsere Unternehmung nicht gefällt.

Das Ganze warf uns volle 3 Tage in unseren Zeitplan zurück und so begann die Reis am 11.09.1931.

EINSCHUB VOM SPIELLEITER: Das Abenteuer von Dr. Steinbrecher

Die Suche nach dem Abschlussbericht der Miskatonic Universität gestaltet sich schwieriger als gedacht. Zwar ist er im Bibliotheksverzeichnis gelistet, aber an der fraglichen Stelle ist er nicht mehr aufzufinden.
Frustriert siehst du dir die gesammelten Exponate an, die aber keine spektakulären Funde zu sein scheinen. Unerledigter Dinge willst du dich auf den Weg zurück machen und holst deine Jacke.
Beim Wegnehmen vom Haken fällt eine dicke Mappe. aus der Jacke heraus.

Irritiert blickst du dich um, doch es ist niemand zu sehen. Auch das Personal hatte keine Acht darauf, ob sich jemand daran zu schaffen gemacht hat und verweist immer wieder darauf, dass sie nicht für die Garderobe haften.
Interessiert schlägst du die Mappe auf und gehst zu deinem Wagen.

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Offene Punkte

Nachforschungen über Bücher / Arbeiten von Moore
Erfahrungen über erste Arktisexpedition von Moore
Restliche Ausrüstung Prüfen und diese ggfs in Australien zu laden
Bilder von den ersten Expeditionsteilnehmer besorgen
Roerich Gemälde werden öfters im Bericht von der ersten Expedition erwähnt
Auch Bilder von Clark Ashton Smith
Expeditionsbericht: Seite 17 – 24 Ergebnis der Untersuchung der Älteren Wesen

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Erste Bewerbungen

Es war der Tag nach unserm Vorsprechen bei den Herren Starkweather und Moore, als sich der erste Teil unserer Gruppe, gut gelaunt über den positiven Verlauf des Bewerbungsgesprächs, auf dem Weg nach Arkham befand.

Es war schon dunkel uns es regnete stark, als unser Fahrer Mr. Georgi, eine plötzliche Vollbremsung machte und unser Wagen dabei von der Strasse abkam und beschädigt wurde.
Der Grund für die plötzliche Bremsung war eine junge Frau, die äußerst verwirrt und nur mit einem Nachthemd bekleidet, auf der Strasse umher lief.
Da die Dame nicht ansprechbar war, setzten wir sie ins Auto und fuhren zum nächst gelegenen Diner.

Wir lieferten das Mädchen ab, dass der Inhaber des Diners, ein Mann names Sam, als Emilia kannte.
Als sich Emilia in vertrauter Umgebung bafand, besserte sich ihr Geisteszustand etwas und sie berichtete, dass ihr Großvater, weiter oben in seinem Anwesen, einen Unfall hatte und verletzt wurde.

Wir erklärten uns bereit das Mädchen, mit Hilfe von Sams Wagen, nach Hause zu fahren, unter der Bedingung, dass einer der Gäste, einer LKW Fahrere Namens Jakob Burns, in der Zeit unser eigenes Auto reparierte. Aufgrund des schweren Regens konnte dieser sowieso nicht weiter fahren und willigte, dem Mädchen zuliebe, ein.

So fuhren wir zu dem Anwesen von Emilias Großvater, doch konnten wir dort nur seinen Tod feststellen. Er wurde erschossen, doch lag neben ihm noch eine weitere Leiche.
Scheinbar handelte es sich um einen Überfall, doch schaffte es Emilias Großvater zumindest den Einbrecher zur Strecke zu bringen, auch wenn es ihn sein eigens Leben gekostet hatte.
Bei den Habseeligkeiten des Einbrechers, fanden wir ein Foto von einer Kellnerin, die wir zuvor untem im Diner gesehen hatten.

Wir fuhren mit Emilia wieder zum Diner hinunter, wo sie wutentbrannt auf die Kellnerin los ging. Der Besitzer des Diners, Sam ging dazwischen und brachte die Beiden nach draußen um die Angelegenheit dort zu klären, doch der wahrscheinlich hässliche Ausgang dieser Geschichte, ging uns nichts weiter an und wir verliesen das Diner und fuhren weiter nach Arkham.

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Die Expedition steht kurz bevor

Es sind noch 3 Tage bis zum 1. September und doch überschlägt sich die Presse bereits vor Sensationsgier. Die Starkweather-Moore-Expedition (SME) steht beinahe täglich in den New Yorker Gazetten:

Dame.png

Douglas.png

Dame2.png

Warum haben Starkweather und Moore plötzlich doch eine Frau dabei? Starkweather ist bekannt dafür, dass er ungern mit Frauen zusammenarbeitet. Hat das etwa etwas mit Acacia Lexington zu tun? Vielleicht willst du ja recherchieren.

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