Beyond the Mountains of Madness

Der Turm und die Mauer

Ich muss mich beeilen, habe nicht mehr viel Zeit zu berichten was geschehen ist.

Wie versuchten mit den älteren Wesen Kontakt aufzunehmen, doch stieß plötzlich Eines auf uns herab und verschleppte den armen Dr. Moore.
Wir verfolgten ihn zu Lande, während die Im Lager zurück gebliebenen die Flugzeuge bereit machten und das Wesen in der Luft verfolgten.

Es war so schnell, selbst schneller als die Flugzeuge und irgendwann verstummten auch die Schreie von Dr. Moore, den das Wesen in seinen Tentakeln gefangen hielt.

Gemeinsam näherten wir uns der westlichen Gebirgskette, kämpften uns durch alptraumhafte Stürme und landeten in einem Tal, das vom Sturm völlig verschont blieb.

Wir trennten uns, denn einige sollten die umliegenden Höhlen untersuchen, während der Haupttrupp von uns, einen dunklen und uralten Turm betrat.
Die Wände im Inneren waren voller Reliefs, die uns weitere Details über die Geschichte der älteren Wesen erzählten und auch über das Übel, den Gott den sie scheinbar gefangen hielten und ihm hier huldigen und Opfer dar bringen.
So scheint es, dass sie die Köpfe ihrer Opfer diesem Gott opferten und den Rest den Shoggothen zum fraß vor warfen.

Mr Starkweather folgend, stürmten wir weiter nach oben, immer noch auf der Suche nach einer Spur von Dr. Moore.
Wir durchsuchten verschiedene Räume in denen wir Allerlei wundersame Dingen fanden. In einem wurden wir von einem grünen, schleimigen Monster attackiert, in einem verlor der arme Lymont seinen Verstand, als er einen Kristall berührte und scheinbar von einem Wesen “besetzt” wurde.

Doch dann kamen wir zu einem Bereich, so schrecklich das ich es kaum nieder schreiben kann.
Wir fanden Dr. Moore und wir fanden Dr. Green…

…wir fanden auch noch viel mehr verschwunden Menschen…

…vor uns baute sich eine Mauer auf, eine Mauer gefüllt mit menschlichen Köpfen. Nicht etwa Totenschädel, sondern lebende, menschliche Köpfe, darunter auch der von Dr. Moore und Green.
Und sie waren keienswegs tot. Nein, sie wünschten es sich zwar, aber sie lebten, oder zumindest so etwas in der Art.
Sie alle stecken dort fest, während große Wurzeln sie umschlangen und ener Art unheiligen Baum scheinbar Leben gaben.
Sie alle schauten uns an. Einer nach dem Anderen wachte durch unsere Anwesenheit auf und starrte uns an…
…dann bildete sich ein Chor aus gequälten Stimmen, die leise und langsam stöhnte:
“Tötet uns, bitte, bitte, tötet uns”

Zuerst wollten wir uns von ihnen abkehren, sie der Verdammnis überlassen, auf das der scheinbar schlummernde Gott, weiter eingesperrt bliebe.
Wir wanden uns schon dem Ausgang zu, als mich eine innere Stimme fragte, Wington, willst du so weiter leben ? Mit dem Wissen dein Leben gerettet zu haben, aber diese armen Seelen hier, etwas viel schlimmeren als dem Tod überlassen zu haben ?

Nein, so konnte ich nicht zurück kehren!
Und so entschloss ich mich, den vor vielen Tagen gefunden Blitzwerfer aus seiner Kiste zu befreien und lies ihn sein vernichtendes Feuer, auf die Mauer aus Köpfen eröffnen.
Ich wusste das Ende würde nun bald über uns kommen und dennoch bereute ich meine Entscheidung keinen Moment lang.
Verdammte Monster, sollen sie doch alle in der Hölle schmoren! Mich Lukas Wington, werdet ihr nicht lebend bekommen !

Comments

andreasosterroth schoberthheiko

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